Ankündigung

Im Rahmen des Präventionsbündnisses "aktivGESUND im Rheinland" organisiert der Gesundheitsregion KölnBonn e.V. zusammen mit der Eckhard Busch Stiftung und der Tagesklinik Alteburger Straße gGmbH die KölnBonner Woche für Seelische Gesundheit (WSG). Die WSG findet ab sofort im Wechsel mit den Kölner Demenzwochen alle zwei Jahre statt. Die vierte WSG ist daher für 10. bis 20. Oktober 2017 geplant.

 

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„Kino zeigt Seele“ - Programm 2017

2017 geht die Kooperation der Eckhard Busch Stiftung und der Kino Gesellschaft Köln in die 6. Runde. In diesem Jahr werden 3 Filme zum Thema psychische Erkrankungen gezeigt und von Themenexperten begleitet.

Alle weiteren Daten, Filme und Experten finden Sie hier.

Der Borderline Tag: „Grenzenlos – Borderline erkennen, behandeln und überwinden“ am 25.3.2017 in Köln

Gemeinsam mit etlichen Experten und Kollegen präsentiert die Eckhard Busch Stiftung am Samstag, den 25.3.2017 in der City von Köln einen Informationstag rund um das Thema Borderline.
Eingeladen ist, wer Interesse hat – die gesamte Veranstaltung ist kostenlos.

Ein detailliertes Programm wird ab Mitte Februar digital auf der Website und als Flyer zur Verfügung stehen.

Nähere Informationen finden Sie hier.

Newsletter 05/2016 Deutsche DepressionsLiga e.V.

Aktuelle News rund um die Themen Depression, Soziales und Gesundheitswesen.

Kleine Held(Inn)en in Not: Kinder psychisch erkrankter Eltern brauchen Hilfe - Themendossier mit Empfehlungen für betroffene Familien erschienen

Themendienst: Kinder von psychisch erkrankten Eltern

Etwa drei Millionen Kinder in Deutschland leben mit einem psychisch kranken Elternteil. Sie sind selber stark gefährdet, psychisch krank zu werden. Um die betroffenen Familien präventiv zu unterstützen, hat das Aktionsbündnis Seelische Gesundheit ein Themendossier „Kinder von psychisch erkrankten Eltern“ mit zahlreichen Praxistipps und Handlungshilfen erstellt.

Das Themendossier finden Sie hier.

Broschüre: Psychische Erkrankung am Arbeitsplatz

Eine Handlungsleitlinie für Führungskräfte soll die Broschüre „Psychische Erkrankung am Arbeitsplatz“ bieten. Sie ist vom Dachverband Gemeindepsychiatrie e.V. gemeinsam mit der Barmer GEK erstellt worden. Arbeitsunfähigkeitstage aufgrund von psychischen Erkrankungen nehmen in Deutschland kontinuierlich zu. Studien zeigen, dass die Fehlzeiten weiter ansteigen. Führungskräfte und Personalverantwortliche erhalten mit dieser Broschüre eine Hilfestellung für Gespräche mit Mitarbeitern. Hintergrundinformationen zur psychischen Gesundheit sowie präventive Ansatzpunkte für den Führungsalltag und Checklisten zur Gesprächsführung kommen ebenso darin vor wie Anregungen und Tipps für Mitarbeitergespräche.
Das Angebot wird abgerundet durch einen Überblick über die häufigsten Krankheitsbilder am Arbeitsplatz (Depression, Bipolare Störung, Burn-out, Angststörung, Borderline, Schizophrene Psychose, Zwangshandlung, Essstörung, Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts-Syndrom, autistische Störung) und Informationen zu Hilfsangeboten, die Führungskräfte vor Ort unterstützen können. Dazu gehört der Integrationsfachdienst. Die Informationen sind sachlich und ausgewogen.
Die Broschüre kann kostenlos unter www.barmer-gek.de bestellt werden. Unter „Suchbegriff“ bitte den Webcode 505281 eingeben.

Buchbesprechung: Handbuch Arbeit

Das „Handbuch Arbeit: Wie psychisch erkrankte Menschen in Arbeit kommen und bleiben“ stellt alle Möglichkeiten der beruflichen Teilhabe für  psychisch erkrankte Menschen vor. Das Buch wurde von Joachim Storck und Irmgard Plößl vollständig überarbeitet und neu strukturiert und zeigt einen Weg durch die nicht leicht überschaubaren Rehabilitationsmöglichkeiten. Menschen, die eine psychische Erkrankung haben/hatten, stoßen auf vielfältige Barrieren im Arbeitsleben und in der beruflichen Bildung. Dabei ist der Zugang zu bezahlter, sinnstiftender, stabilisierender Arbeit für sie von besonderer Bedeutung. Das Buch fasst aktuelle Studienergebnisse zusammen, liefert den Überblick über alle (neuen) Instrumente zur Inklusion und schildert die sozialrechtlichen Rahmenbedingungen. Nutzer- wie Arbeitgebersicht werden ausführlich dargestellt und machen den vorliegenden Band zu einem Wegweiser für Neueinsteiger in der beruflichen Rehabilitation, Expertinnen und Betriebsärzte sowie Personalabteilungen in Unternehmen mit psychisch erkrankten Menschen. Das Buch ist im Psychiatrieverlag erschienen.

Bundesweites Messie-Hilfe-Telefon

Schätzungen zufolge sind rund 10 bis 15 Prozent der deutschen Bevölkerung unterschiedlich stark vom Messie-Syndrom betroffen. Im Allgemeinen sind mit Messies Menschen gemeint, die Probleme haben, ihren Alltag zu organisieren und für den Fall der Fälle alles Mögliche aufbewahren. Messies sind meist optimistische, vielseitig interessierte und offene Menschen. Betroffene, Angehörige von Betroffenen und Hilfeeinrichtungen, die mit dem Phänomen des unkontrollierten Sammelns zu kämpfen oder zu tun haben, können sich dienstags von 9 bis 12 Uhr und donnerstags von 15 bis 18 Uhr telefonisch unter 089/747 36 20 beraten lassen.
Die Kosten hängen vom jeweiligen Festnetz- oder Handytarif ab.
Mehr Informationen finden Sie in Flyer.

Jugendliche kommen über Eltern an Alkohol

Wenn Jugendliche an Alkohol kommen wollen, denken sie zuerst an Familie und Freunde. Eher selten decken sie sich laut einer Studie im Supermarkt ein. Forscher appellieren daher an die Eltern.

Den Artikel können Sie hier lesen.

7 Tipps um Burn-Out vorzubeugen

Wer an Burn-out leidet, befindet sich in einem Zustand starker emotionaler Erschöpfung, fühlt sich ausgebrannt, ist nicht mehr leistungsfähig. Meist geht dieser Zustand einher mit Schlafstörungen, Rücken- und Kopfschmerzen, Herzrasen oder Angstzuständen. Damit aus dem Burn-out keine manifeste Depression wird, ist es wichtig, Anzeichen frühzeitig zu erkennen und einem Zusammenbruch vorzubeugen. Das ist schon mit kleinen, alltäglichen Dingen möglich.

1. Gezielt entspannen
2. Zeit zu Zweit
3. Handy ausschalten
4. Regelmäßige Bewegung
5. Bewusst und gesund essen
6. Körperkontakt pflegen
7. Gut und ausreichend schlafen

Den Artikel mit den ausführlichen Tipps finden Sie hier.

Die Deutschen in der Denkfalle - Die besten Anti-Stress-Methoden

Ständige Erreichbarkeit, technischer Fortschritt und Druck in der Arbeit. Viele Faktoren bringen uns dazu, im Alltag unter Druck zu sein. Was den Stress der Deutschen wirklich ausmacht und was Sie dagegen tun können, verrät FOCUS-Online-Expertin Ilona Bürgel.

Den vollständigen Artikel finden Sie auf focus.de.

Plötzlich ist alles anders

Wie können Kinder mit der plötzlichen Behinderung eines Elternteils umgehen? Und wie kann man ihnen Ängste und Sorgen nehmen?

Ein schwerer Unfall oder eine plötzliche Behinderung eines Elternteils wirken sich auf das ganze Familienleben aus. Auch für Kinder ist der veränderte Alltag nur schwer zu verkraften. Der Kongress »Plötzlich ist alles anders« der Kämpgen-Stiftung widmet sich vom 19. bis zum 20. Juni in Köln der Situation »kleiner« Familienmitglieder.

Weitere Informationen finden Sie hier.

DGPPN-Antistigma-Preis 2015

Mit dem DGPPN-Antistigma-Preis setzt die DGPPN gemeinsam mit dem Aktionsbündnis Seelische Gesundheit ein wichtiges Zeichen gegen Diskriminierung und Ausgrenzung von Menschen mit psychischen Erkrankungen.
Der Preis ist in diesem Jahr mit insgesamt 10.000 Euro dotiert und honoriert damit zum 13. Mal Projekte, Institutionen und Selbsthilfegruppen, die sich für eine nachhaltige gesellschaftliche Integration psychisch erkrankter Menschen einsetzen. Die Verleihung des Preises findet im Rahmen der öffentlichen Veranstaltung auf dem DGPPN Kongress vom 25. bis 28. November 2015 im CityCube Berlin statt.
Bewerbungen sind bis zum 30. Juni 2015 möglich.
Informationen zur Bewerbung und Ausschreibung finden Sie auf www.dgppn.de.

Broschüre: „Kinderkrankheiten? Entwicklung und psychische Erkrankungen“

Die Kliniken des Bezirks Oberbayern (kbo) haben eine kostenlose Broschüre mit dem Thema „Kinderkrankheiten? Entwicklung und psychische Erkrankungen“ herausgebracht. Die Beiträge behandeln neurobiologische Grundlagen und psychosoziale Einflussfaktoren, Autismus, Diagnostik und Behandlung von ADHS, den Übergang vom Jugendlichen zum jungen Erwachsenen sowie deren ambulante Alltagsversorgung und die Unterstützung psychisch kranker Eltern. Die Broschüre bietet Informationen und Kontaktadressen rund um Beratung, Unterstützung, Versorgung sowie Diagnostik und Behandlung.
Erhältlich ist sie im Internet unter www.kbo.de, Rubrik Informationen, per E-Mail: kontakt@kbo.de oder telefonisch unter 089/550 52 27-34.

Fair Media: Neues Webportal für Journalisten

Die Medien prägen maßgeblich das Bild, das sich die Öffentlichkeit von Menschen mit psychischen Erkrankungen macht. Deshalb setzt sich das „Aktionsbündnis Seelische Gesundheit“ in besonderem Maße für eine nicht stigmatisierende Berichterstattung und Darstellung in den Medien ein. Auf der Website www.fairmedia.seelischegesundheit.net steht Medienschaffenden ein Leitfaden für ihre Recherche zur Verfügung. Neben fundierten fachlichen Informationen bietet das Aktionsbündnis auch die Vermittlung von Experten und Interviewpartnern an. Eine sachliche, ausgewogene und differenzierbare Berichterstattung ist dabei ebenso wichtig wie das Miteinbeziehen von Betroffenen, Angehörigen und medizinischen Experten.
Kontakt: Astrid Ramge, Tel.: 030/24 04 77-213, E-Mail: ramge@seelischegesundheit.net.

Filme über psychisch Kranke: Auch Helden haben Probleme

Einen großen Fundus von Filmen, die psychische Erkrankungen zum Thema haben, gibt es unter www.medienprojekt-wuppertal.de. Bei der Suchfunktion ist „psychische Krankheiten“ einzugeben.

Das Medienprojekt Wuppertal konzipiert und realisiert seit 1992 erfolgreich Modellprojekte aktiver Jugendvideoarbeit. Themen, die jungendspezifisch reflektiert werden können, sind zum Beispiel Migration, sexuelle Orientierung, Diskriminierung, Sucht, Tod und politische Themen. Allein zum Thema „Aktive Videoarbeit mit Jungen: Auch Helden haben Probleme“ gibt es acht Filme.

Initiative: Reden Sie mit! - Open Innovation in Science

Grantig?

Sie und 19 Personen im Bus oder in der U-Bahn: Statistisch gesehen haben 4 davon eine psychische Erkrankung, waren krank oder werden erkranken. Vielleicht sind Sie eine davon – sind heute nur mit Mühe aus dem Bett gekommen, können kaum gehen vor Trauer. Man sieht es Ihnen an. Aber Sie sind nicht grantig. Sie sind krank.

Reden Sie mit! ist eine Initiative der Ludwig Boltzmann Gesellschaft. Ihre Beobachtungen im Umgang mit psychischer Krankheit – ob Sie selbst betroffen sind oder jemanden begleiten (als Angehörige/r, Betreuende/r, TherapeutIn oder Arzt/Ärztin) – sind von höchstem Wert für die Forschung.

Betroffenheit schafft Wissen!

Reden Sie mit! Bringen Sie Ihre Beobachtungen über psychische Erkrankungen in die Forschung ein, stellen Sie Ihre Erfahrungen einem Team aus Spitzenforschern der Ludwig Boltzmann Gesellschaft zur Verfügung!

Diese gehen den gelegten Spuren nach und gewinnen daraus neue Ansätze der Forschung:

Welche ungelösten Fragen zu psychischen Erkrankungen soll die Wissenschaft Ihrer Meinung nach aufgreifen?

Welche ungelösten Fragen und Problemstellungen haben Sie bei den Themen

  •     Früherkennung und Diagnose
  •     Behandlung
  •     Begleitung psychisch Erkrankter?

Weitere Informationen zu der Initiative finden Sie unter: https://www.redensiemit.org/.

Fair Media – Gegen Stigmatisierung in den Medien

In diesen Tagen erfährt die Aufklärungsarbeit über psychische Erkrankungen besondere Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit. Trauriger Anlass ist die mediale Diskussion über die psychische Erkrankung des Germanwings-Piloten Andreas L. In der Berichterstattung kam es leider häufig zu vorschnellen Spekulationen über Krankheitsbilder und Diagnosen.

Das Aktionsbündnis Seelische Gesundheit möchte die Redakteure dazu aufrufen, die Öffentlichkeit sachlich zu informieren und nicht über krankheitsbedingte Motive von Tätern zu berichten, solange sie nicht tatsächlich nachgewiesen sind. Diese ungewollt stigmatisierende Berichterstattung kann viele negative Folgen für alle Betroffenen haben.

Deshalb wird ganz besonders auf die neue Medienkampagne FAIR MEDIA hingewiesen, die seit wenigen Tagen online ist und mit der möglichst viele Journalisten und Redakteure für dieses Thema sensibilisiert werden sollen.

Fair Media – so lautet der Slogan, mit dem Journalisten und Redakteure für eine faire Berichterstattung über Menschen mit psychischen Erkrankungen motiviert werden sollen. Dazu wurde auf der Website des Aktionsbündnisses ein eigenes Support Center eingerichtet, in dem sich die Medienschaffenden ausführlich informieren können. Mit Empfehlungen für die Berichterstattung, Themendossiers und einer Expertenliste wird ein geballtes Knowhow aus dem Bündnis zur Verfügung gestellt.

Weitere Informationen finden Sie unter: http://fairmedia.seelischegesundheit.net/

Erblich bedingte psychische Erkrankungen stoßen auf weniger Mitgefühl

Wie die „Süddeutsche Zeitung“ berichtet, scheinen biologische Erklärungen für psychische Störungen die Empathie für Erkrankte zu senken. Darauf deutet eine Studie der Psychologen Matthew Lebowitz und Woo-kyoung Ahn von der Yale University hin. Diese Ergebnisse seien alarmierend, da die Empathie mit dem Kranken wichtig für den Therapieerfolg ist. Den ganzen Artikel finden Sie unter openthedoors.de/de/newsarchiv.php

+++ 80 Veranstaltungen im Rahmen der 2. WSG +++

Insgesamt wurden im Rahmen der "2. KölnBonner Woche für Seelische Gesundheit" rund 80 Veranstaltungen angemeldet. Angefangen bei Tagen der offenen Tür, über Lesungen und Vorträge bis hin zu Filmvorführungen und Workshops, wird auch in diesem Jahr ein buntes Programm rund um das Thema geboten werden. Gemeinsam greifen die Veranstalter das Motto "Seelische Gesundheit leben" auf und leisten einen wichtigen Beitrag zur Entstigmatisierung psychischer Erkrankungen.

Wir danken allen Beteiligten herzlich für das erbrachte Engagement, das diese Veranstaltungsreihe möglich gemacht hat und freuen uns sehr über den beispielhaften Schulterschluss der vielen Experten in dem gemeinsamen Handlungsfeld.

Wir wünschen allen Bürgerinnen und Bürgern eine interessante Woche mit einem bunten und informativen Programm!