Ankündigung

Im Rahmen des Präventionsbündnisses "aktivGESUND im Rheinland" organisiert der Gesundheitsregion KölnBonn e.V. zusammen mit der Eckhard Busch Stiftung und der Tagesklinik Alteburger Straße gGmbH die KölnBonner Woche für Seelische Gesundheit (WSG). Die WSG findet ab sofort im Wechsel mit den Kölner Demenzwochen alle zwei Jahre statt. Die vierte WSG ist daher für Oktober 2017 geplant.

Nachbericht zur Auftaktveranstaltung der 3. KölnBonner Woche für Seelische Gesundheit

Videobotschaft der Landesgesundheitsministerin
Podiumsdiskussion
Interaktion mit den Ausstellern

Am 10. Oktober 2015 fand die Auftaktveranstaltung zur 3. KölnBonner Woche für Seelische Gesundheit in der Industrie- und Handelskammer zu Köln statt. Von 11:00 bis 16:30 Uhr konnten Bürgerinnen und Bürger  an über 30 Ständen mit Experten reden und dem Bühnenprogramm folgen.

Prof. Wolfgang Goetzke (Gesundheitsregion KölnBonn e.V.) eröffnete die Auftaktveranstaltung und die KölnBonner Woche für Seelische Gesundheit. Die Bürgermeisterin der Stadt Köln, Elfi Scho-Antwerpes, würdigte in ihrem Grußwort die Arbeit der hauptamtlichen und ehrenamtlichen Akteure im Bereich seelische Gesundheit in der Region. In Form einer Videobotschaft sprach Landesgesundheitsministerin und Schirmherrin der 3. KölnBonner Woche für Seelische Gesundheit, Barbara Steffens, von der Notwendigkeit und dem Potential der Woche in Hinblick auf die steigenden Zahlen von Menschen mit psychischen Erkrankungen.

In der nachfolgenden Podiumsdiskussion, moderiert von Marie-Anne Schlolaut vom Kölner Stadtanzeiger, diskutierten zwei Experten und zwei Betroffene zum Thema „Der eigene Einfluss auf das Leben – psychische Widerstandskraft stärken“. Prof. Euphrosyne Gouzoulis-Mayfrank (LVR-Kliniken Köln) und Prof. Jens Kleinert (Deutsche Sporthochschule Köln) lieferten den wissenschaftlichen Hintergrund, während Thomas Kuhsel als Betroffener Einblicke in sein eigenes Schicksal geben konnte. Auch Markus Naaf (Hilfe für psychisch Kranke e.V. Bonn/Rhein-Sieg) schilderte eindrucksvoll die Perspektive eines Betroffenen und erläuterte das Unterstützungspotential der ehrenamtlichen Selbsthilfearbeit.

In seiner Vortragslesung zum Thema "Bin ich psycho? Wie wir einen guten Umgang mit unserer Seele  finden können“ ermutigte der Autor Prof. Josef Aldenhoff dazu, heftige Emotionen und psychische Störungen ohne Tabu als Teil unseres Lebens anzunehmen. Dem Publikum konnte er Fragen beantworten und direkte Empfehlungen geben.

Die 3. KölnBonner Woche für seelische Gesundheit findet noch bis zum 21. Oktober statt mit mehr als 160 Veranstaltungen zu Themen wie Burnout, Konfliktbewältigung, Innere Balance und psychische Erkrankungen.


Der Gesundheitsregion KölnBonn e.V. dankt den Förderern, der Kämpgen Stiftung und der IHK zu Köln, für ihre Unterstützung.

+++ Veranstaltungsprogramm ab sofort als Printkalender erhältlich +++

Ab sofort ist das Veranstaltungsprogramm als Printkalender erhältlich und liegt in der Geschäftsstelle der Gesundheitsregion KölnBonn zur Abholung bereit:

Im MediaPark 4d (Erdgeschoss 2 - E2), 50670 Köln

Bitte melden Sie sich vorab telefonisch unter: 0221-12606430.

Ab der nächsten Woche werden die Kalender dann auch an öffentlichen Stellen sowie bei den Veranstaltern ausliegen

***Die digitale Version des Printkalenders kann ab sofort im Download-Bereich heruntergeladen werden!***

Gesprächsrunde bei der Auftaktveranstaltung zur 2. WSG
Ausstellung bei der Auftaktveranstaltung zur 2. WSG

Auftaktveranstaltung zur 3. KölnBonner Woche für Seelische Gesundheit - Eintritt frei

Die „3. KölnBonner Woche für Seelische Gesundheit“ wird am 10. Oktober 2015 in der Industrie- und Handelskammer zu Köln mit einer ganztägigen Auftaktveranstaltung eröffnet werden. Die Publikumsveranstaltung soll mit einer begleitenden Ausstellung dazu dienen, erste Anlaufstellen im Raum Köln/Bonn aufzuzeigen und einen Ausblick auf die folgenden Tage der Informationswoche zu gewähren. Die Veranstaltung wird um 12:00 Uhr mit einem Grußwort von Frau Elfi Scho-Antwerpes, Bürgermeisterin der Stadt Köln, sowie einer Videobotschaft der Schirmherrin, Barbara Steffens, Ministerin für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes NRW, beginnen. Anschließend widmet sich eine Podiumsdiskussion dem Thema „Der eigene Einfluss auf das Leben - seelische Widerstandskraft stärken". Am Nachmittag wird dann Herr Prof. Dr. Josef Aldenhoff noch eine kombinierte Vortragslesung unter dem Titel  "Bin ich psycho? Wie wir einen guten Umgang mit unserer Seele  finden können.“ halten.

Das Programm im Detail:

  • 11:00 Uhr Beginn
  • 11:00 - 12:00 Uhr - Besuch der Ausstellung
  • 12:00 Uhr - Eröffnung/ Grußworte
    • Begrüßung durch Herrn Prof. Dr. Wolfgang Goetzke, Gesundheitsregion KölnBonn
    • Grußwort von Frau Bürgermeisterin Elfi Scho-Antwerpes, Stadt Köln
    • Videobotschaft von Frau Ministerin Barbara Steffens, Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes Nordrhein-Westfalen
  • 12:30 - 13:30 Uhr - Podiumsdiskussion zum Thema „Der eigene Einfluss auf das Leben – psychische Widerstandskraft stärken“ Teilnehmer/-innen:
    • Frau Prof. Dr. Euphrosyne Gouzoulis-Mayfrank, LVR-Klinik Köln
    • Herr Univ.- Prof. Dr. Jens Kleinert, Deutsche Sporthochschule Köln
    • Herr Markus Naaf, Hilfe für psychisch Kranke e.V. Bonn/Rhein-Sieg
    • Herr Thomas Kuhsel
    Moderation: Marie-Anne Schlolaut, Kölner Stadt-Anzeiger
  • 13:30 - 15:00 Uhr: Besuch der Ausstellung
  • 15:00 - 16:00 Uhr: Vortragslesung "Bin ich psycho? Wie wir einen guten Umgang mit unserer Seele  finden können.“ durch Herrn Prof. Dr. Josef Aldenhoff
  • 16:00 - 16:30 Uhr: Besuch der Ausstellung
  • 16:30 Uhr: Ende

Aussteller:

  • ADAS Alteburger Straße gGmbH
  • Aktion Psychisch Kranke e.V.
  • AWO Kreisverband Köln e.V
  • Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen e. V. Landesgruppe NRW
  • Bonner Verein für gemeindenahe Psychiatrie e.V.
  • BTZ-Berufliche Bildung Köln GmbH
  • Deutsche Sporthochschule Köln; Projekt "Mental gestärkt"
  • Diakonie Michaelshoven e.V.
  • Eckhard Busch Stiftung
  • F.M. Alexander-Technik (ATVD)
  • FABA e.V. - Freie Ambulante BeWo-Anbieter/innen
  • Früherkennungs- und Therapiezentrum für psychische Krisen (FETZ)/ Kölner Verein für seelische Gesundheit e.V.
  • GeBeGe – Gesellschaft für Beratungs- und Gesundheitsmanagement mbH
  • Hilfe für Psychisch Kranke e.V. Bonn/ Rhein-Sieg
  • ISPPM e.V. internationale Gesellschaft für prä- und perinatale Psychologie und Medizin
  • Janssen-Cilag GmbH
  • Jobcenter Köln
  • Karin Klein - Körpertherapeutin für die gute Bindung
  • Kölner Genesungsbegleiter e.V.
  • Kölner Verein für Rehabilitation  e.V.
  • Köln-Ring gGmbH
  • LVR-Klinik Köln
  • Mindpeak
  • MVZ Alteburger Straße gGmbH
  • NAVISANA Heilzentrum
  • Netzwerk 01 e.V.
  • Projekt Kidkit - Drogenhilfe Köln e.V./ KOALA e.V.
  • Psychiatrie Verlag GmbH
  • Rat und Tat e.V.
  • Robert-Enke-Stiftung
  • Tagesklinik Alteburger Straße gGmbH
  • Uniklinik Köln - „Integrierte Versorgung  - Zuhausebehandlung bei Patienten mit Psychosen“
  • Verein für Soziale Bildungsarbeit e.V. - TEAMWORK

    Ort:
    Industrie- und Handelskammer zu Köln, Börsensaal
    Unter Sachsenhausen 10-26
    50667 Köln

    Anfahrt:
    U-Bahn: Linie 3, 4, 5, 16, 18 Appellhofplatz
    S-Bahn/ Deutsche Bahn: Köln Hbf

    Parken:
    Tiefgarage "Börsenplatz"

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    Grußwort von Ministerin Barbara Steffens, Schirmherrin der 3. KölnBonner Woche für Seelische Gesundheit

    © MGEPA NRW / Foto: Franklin Berger

    Der aktuell vorliegende Bundesgesundheitssurvey zeigt in aller Deutlichkeit, dass die Förderung der seelischen Gesundheit eine der zentralen Herausforderungen für unser Gesundheitssystem geworden ist. Rund 40 % der Bevölkerung sind im Laufe ihres Lebens von einer psychischen Erkrankung betroffen. Dies belastet nicht nur die
    Erkrankten selbst, sondern hat gravierende Auswirkungen auf die Familie, den Freundeskreis, die Nachbarschaft und natürlich das berufliche Umfeld.  
     
    Was macht uns eigentlich krank? Was erschöpft uns und lässt uns „verrückt" werden? Sind es die Erwartungen – vor allem der Arbeitswelt – wie „größtmögliche
    Flexibilität“, „uneingeschränkte Mobilität“ und „ständige Erreichbarkeit“? Oder ist es nicht doch eher die Welt des „Höher-Schneller-Weiter“ mit ihren immer größeren Leistungsanforderungen, in der die Ursachen für viele psychische Erkrankungen liegen?  
     
    Etwas läuft schief in unserer Gesellschaft mit ihren immer höheren, häufig zu hohen Erwartungen in Beruf und Privatleben, die sich oft schon an unsere Kinder richten.
    Die Lösung kann nicht darin liegen, auf die Eigenverantwortlichkeit des einzelnen Menschen zu verweisen und einfach ein leistungsfähigeres Gesundheitssystem einzufordern. Wir brauchen ein Innehalten. Und wir brauchen eine gesamtgesellschaftliche Debatte, die uns darin unterstützt, achtsamer mit uns selbst umzugehen und Versorgung präventiver und nachhaltiger zu denken!
     
    Die Woche der seelischen Gesundheit in der Region Köln/Bonn folgt diesem
    Grundsatz. Mehr noch: Mit ihren zahlreichen bürgerinnen- und bürgerorientierten Veranstaltungen kann sie zur weiteren Enttabuisierung psychischer Erkrankungen beitragen und niedrigschwellig Rat und Hilfemöglichkeiten aufzeigen. Gerade im Bereich seelische Gesundheit kann die Region Köln/Bonn auf eine große Erfahrung in trialogisch angelegter Unterstützung zurückgreifen. So wurde die Basis geschaffen für die Bewältigung der ganz praktischen Herausforderungen in der Versorgung – sei es die immens gestiegene Behandlungsnachfrage, die Finanzierung der Hilfen oder die Begleitung betroffener Menschen und ihrer Angehörigen ambulant und in ihrem sozialen Umfeld nach dem Grundsatz der Inklusion. .  
     
    Die „Woche für Seelische Gesundheit“ ist inzwischen auf dem Weg, zu einer
    Institution zu werden. Die vielen haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die sich – auch über diese Woche hinaus – engagieren, tragen viel dazu bei, über psychische Erkrankungen aufzuklären und um Akzeptanz zu werben – und sie helfen, eine Debatte über unser gesellschaftliches Miteinander anzustoßen.
     
    Ich danke allen, die sich mit uns gemeinsam auf den Weg machen, und wünsche Ihnen und uns viele interessante Gespräche und weiterführende Erkenntnisse. 
     
    Barbara Steffens
    Ministerin für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes Nordrhein-Westfalen

    WSG 2015: KölnBonn und München kommen zusammen auf mehr als 300 Veranstaltungen

    Im Rahmen der Woche für Seelische Gesundheit finden in Köln, Bonn & Umgebung in diesem Jahr mehr als 160 Veranstaltungen und in München mehr als 150 Veranstaltungen statt. Insgesamt stehen den Besuchern so mehr als 300 Veranstaltungen zur Verfügung.

    +++ Verlängerung der Anmeldefrist für Veranstaltungen und Anzeigen zur 3. KölnBonner Woche für Seelische Gesundheit bis zum 15. Juli 2015 +++

    Aufgrund vielfacher Anfragen haben wir uns dazu entschieden, die Frist zur Anmeldung von Veranstaltungen und Anzeigen zur 3. KölnBonner Woche für Seelische Gesundheit bis zum 15. Juli 2015 zu verlängern.

    Wir laden Sie daher nochmals herzlich ein, sich aktiv an der "3. KölnBonner Woche für Seelische Gesundheit" zu beteiligen!

    • Bringen Sie Ihre Veranstaltung ein!

    Ihre thematisch relevante und im Zeitraum vom 10. bis 21. Oktober 2015 stattfindende Veranstaltungen können Sie in unseren Veranstaltungskalender einstellen und so über zwei weitere Kanäle (Homepage und Print-Kalender) bewerben. Eine Anleitung zur Anmeldung von Veranstaltungen auf unserer Homepage  www.woche-seelische-gesundheit.de/koeln finden Sie im Anhang dieser Mail. Zur Aufnahme in den Print-Kalender bitten wir Sie Ihre Veranstaltung bis zum 15.07.2015 online einzutragen!

    • Schalten Sie eine Anzeige im Print-Kalender!

    Die KölnBonner Woche für Seelische Gesundheit ist ein nicht-kommerzielles Format und kann nur mit Unterstützung von Partnern durchgeführt werden. Stellen Sie Ihre Institution und Ihr Angebot mit einer individuellen Anzeige im Print-Kalender dar. Die Mediadaten finden Sie ebenfalls im Anhang dieser Nachricht. Wir bitten um Ihre Rückmeldung bis zum15.07.2015.

    • Beteiligen Sie sich mit einer Standpräsenz an der Auftaktveranstaltung!

    Wie schon in den letzten Jahren wird auch die 3. KölnBonner Woche für Seelische Gesundheit mit einer Auftaktveranstaltung eröffnet. Die diesjährige Auftaktveranstaltung findet am 10. Oktober 2015 ab 11:00 Uhr in der Industrie- und Handelskammer zu Köln statt, wofür wir uns ebenfalls herzlich bedanken möchten. Bei der begleitenden Ausstellung können Sie sich mit einer kostenfreien Standpräsenz beteiligen. Ihr Interesse melden Sie bitte an info(at)health-region.de. Die Plätze sind begrenzt.
     

    Kleine Held(Inn)en in Not: Kinder psychisch erkrankter Eltern brauchen Hilfe - Themendossier mit Empfehlungen für betroffene Familien erschienen

    Themendienst: Kinder von psychisch erkrankten Eltern

    Etwa drei Millionen Kinder in Deutschland leben mit einem psychisch kranken Elternteil. Sie sind selber stark gefährdet, psychisch krank zu werden. Um die betroffenen Familien präventiv zu unterstützen, hat das Aktionsbündnis Seelische Gesundheit ein Themendossier „Kinder von psychisch erkrankten Eltern“ mit zahlreichen Praxistipps und Handlungshilfen erstellt.

    Das Themendossier finden Sie hier.

    Fachtagung: Kleine Held(Inn)en in Not am 25.-26. Juni in Hannover

    Unter dem Titel „Kleine Held(Inn)en in Not“ veranstaltet der Dachverband Gemeindepsychiatrie e.V. in Kooperation mit dem Berufsverband für Kinder-und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie (BKJJP) am 25. und 26. Juni in Hannover eine Fachtagung zu Prävention und Hilfen für Kinder psychisch erkrankter Eltern. Ziel ist die bessere Vernetzung aller Akteure innerhalb des Versorgungssystems, sowie die politische Initiative zahlreicher Verbände auf Bundesebene, eine Sachverständigenkommission einzurichten und familienorientierte „Komplexleistungen“ zu erarbeiten.
    Die Notwendigkeit vernetzte und auf das Familiensystem bezogene Hilfen für Familien mit einem psychisch erkrankten Elternteil anzubieten, ist in den Bereichen von Jugendhilfe, Gemeindepsychiatrie, Psychotherapie und Kinder- und Jugendpsychiatrie unumstritten. Viele Projekte und Initiativen sind in den letzten Jahren entstanden und einige Forschungsinitiativen können inzwischen Ergebnisse zur Wirksamkeit präventiver und resilienzfördernder Hilfen für Familien in dieser besonderen Belastungssituation belegen. Auch in der breiten Öffentlichkeit wird die engagierte und kontinuierliche Arbeit regionaler Netzwerke für Kinder psychisch erkrankter Eltern zunehmend wahrgenommen.

    Der breite und verbindliche Ausbau der Hilfen für Familien scheiterte jedoch bislang an den starren Grenzen der zugrunde liegenden Sozialgesetzbücher. Niedrigschwellige und bedarfsgerechte Hilfen sind aktuell nicht regelhaft zu finanzieren. Viele in den letzten Jahren aufgebaute Hilfen stehen aufgrund ihrer bisherigen Projektförderung vor dem Aus und können nicht verstetigt werden. Die Situation in den einzelnen Bundesländern gleicht für betroffene Familien einem Roulettespiel. So sind notwendige Bausteine eines möglichen Hilfesystems in einzelnen Bundesländern regelfinanziert - in den meisten anderen jedoch nicht.

    Um diesen Missstand zu beseitigen, wurde vom Dachverband Gemeindepsychiatrie, dem Bundesverband für Erziehungshilfe e.V. (AFET) sowie der Katholischen Fachhochschule Paderborn eine breite Verbändeinitiative auf Bundesebene initiiert, um einen Antrag auf Einrichtung einer Sachverständigenkommission zur Gestaltung der fachlich notwendigen Komplexleistungen an den Familien- und Gesundheitsausschuss des Bundestages zu stellen. Inzwischen gab es dort erste Beratungen. Um den Prozess weiter zu befördern, Gemeindepsychiatrie und Jugendhilfe weiter zu vernetzen und die politische Initiative zu stützen, sind bei der Kindertagung in Hannover zwei Fachforen der beteiligten Verbände geplant. Eine Verbreiterung der politischen Initiative wird dabei ein wichtiges Thema sein.

    Broschüre: Psychische Erkrankung am Arbeitsplatz

    Eine Handlungsleitlinie für Führungskräfte soll die Broschüre „Psychische Erkrankung am Arbeitsplatz“ bieten. Sie ist vom Dachverband Gemeindepsychiatrie e.V. gemeinsam mit der Barmer GEK erstellt worden. Arbeitsunfähigkeitstage aufgrund von psychischen Erkrankungen nehmen in Deutschland kontinuierlich zu. Studien zeigen, dass die Fehlzeiten weiter ansteigen. Führungskräfte und Personalverantwortliche erhalten mit dieser Broschüre eine Hilfestellung für Gespräche mit Mitarbeitern. Hintergrundinformationen zur psychischen Gesundheit sowie präventive Ansatzpunkte für den Führungsalltag und Checklisten zur Gesprächsführung kommen ebenso darin vor wie Anregungen und Tipps für Mitarbeitergespräche.
    Das Angebot wird abgerundet durch einen Überblick über die häufigsten Krankheitsbilder am Arbeitsplatz (Depression, Bipolare Störung, Burn-out, Angststörung, Borderline, Schizophrene Psychose, Zwangshandlung, Essstörung, Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts-Syndrom, autistische Störung) und Informationen zu Hilfsangeboten, die Führungskräfte vor Ort unterstützen können. Dazu gehört der Integrationsfachdienst. Die Informationen sind sachlich und ausgewogen.
    Die Broschüre kann kostenlos unter www.barmer-gek.de bestellt werden. Unter „Suchbegriff“ bitte den Webcode 505281 eingeben.

    Buchbesprechung: Handbuch Arbeit

    Das „Handbuch Arbeit: Wie psychisch erkrankte Menschen in Arbeit kommen und bleiben“ stellt alle Möglichkeiten der beruflichen Teilhabe für  psychisch erkrankte Menschen vor. Das Buch wurde von Joachim Storck und Irmgard Plößl vollständig überarbeitet und neu strukturiert und zeigt einen Weg durch die nicht leicht überschaubaren Rehabilitationsmöglichkeiten. Menschen, die eine psychische Erkrankung haben/hatten, stoßen auf vielfältige Barrieren im Arbeitsleben und in der beruflichen Bildung. Dabei ist der Zugang zu bezahlter, sinnstiftender, stabilisierender Arbeit für sie von besonderer Bedeutung. Das Buch fasst aktuelle Studienergebnisse zusammen, liefert den Überblick über alle (neuen) Instrumente zur Inklusion und schildert die sozialrechtlichen Rahmenbedingungen. Nutzer- wie Arbeitgebersicht werden ausführlich dargestellt und machen den vorliegenden Band zu einem Wegweiser für Neueinsteiger in der beruflichen Rehabilitation, Expertinnen und Betriebsärzte sowie Personalabteilungen in Unternehmen mit psychisch erkrankten Menschen. Das Buch ist im Psychiatrieverlag erschienen.

    Bundesweites Messie-Hilfe-Telefon

    Schätzungen zufolge sind rund 10 bis 15 Prozent der deutschen Bevölkerung unterschiedlich stark vom Messie-Syndrom betroffen. Im Allgemeinen sind mit Messies Menschen gemeint, die Probleme haben, ihren Alltag zu organisieren und für den Fall der Fälle alles Mögliche aufbewahren. Messies sind meist optimistische, vielseitig interessierte und offene Menschen. Betroffene, Angehörige von Betroffenen und Hilfeeinrichtungen, die mit dem Phänomen des unkontrollierten Sammelns zu kämpfen oder zu tun haben, können sich dienstags von 9 bis 12 Uhr und donnerstags von 15 bis 18 Uhr telefonisch unter 089/747 36 20 beraten lassen.
    Die Kosten hängen vom jeweiligen Festnetz- oder Handytarif ab.
    Mehr Informationen finden Sie in Flyer.

    Soul Food - 20 Minutes for your Mind SoSe 2015

    Aufschieberitis – wenn aus heute morgen wird am 07.07.2015
    mit Melanie Koch, Dipl.-Psych.


    Die Hausarbeit muss fertig werden, die Klausur rückt näher, die Steuerklärung ist längst überfällig. Viele Studierende sind sich der Dringlichkeit ihrer Aufgaben bewusst,  doch statt sich an die Arbeit zu machen, wird gekocht, geputzt oder der Rasen der Oma gemäht. Wichtiges wird verschoben und bleibt unerledigt, Leidensdruck und Ohnmachtsgefühlen sind die Folge. Heute geht es bei Soul Food um Definition und Umgang mit „pathologischem  Aufschieben“.

    Weitere Informationen finden Sie im Flyer und hier.

    Soul Food - 20 Minutes for your Mind SS 2015

    Alle Veranstaltungen finden jeweils um 14:00 Uhr in der Universität zu Köln statt.

    Psychische Störungen sind sehr häufig und haben Auswirkungen auf alle Lebensbereiche der Betroffenen und ihrer Angehörigen. Wie aber erkennt man, dass etwas nicht stimmt und was kann man tun? Auf diese Fragen will das Früherkennungs- und Therapiezentrum für psychische Krisen (FETZ) mit seiner Veranstaltungsreihe kurz und prägnant eingehen.
     
    In 20-minütigen Kurzvorträgen geben Fachleute aus dem Bereich der psychiatrischen und psychotherapeutischen Versorgung Informationen zu verschiedenen Themen und stehen im Anschluss an die Vorträge für Diskussion und Fragen zur Verfügung. Die aktuellen Termine und Themen finden Sie auch unter: www.fetz.org/html/aktuelles.html.

    Die nächste Veranstaltung dieser Reihe findet am 16.06.2015 unter dem Titel "Ist das noch normal oder ist das Alzheimer? - Was kann Demenzfrüherkennung leisten?" mit Herrn Dr. Jens Retzlik, Arzt, statt. Weitere Informationen dazu erhalten Sie in dem beigefügten Flyer.

    Alle Veranstaltungen finden um 14:00 s.t. Uhr im Stehkonvent des neuen Seminargebäudes statt. (Gebäude 106 auf dem Gelände der Universität zu Köln gegenüber dem Hauptgebäude am Albertus-Magnus Platz, KVB Linie 9, Haltestelle Universität oder dem Bus Linie 146 Haltestelle WiSo Fakultät.) Nutzen Sie Ihre Kaffeepause, stellen Sie Fragen! Tee, Kaffee und Gebäck sind frei verfügbar.

    Das FETZ-Team freut sich, Sie demnächst bei Soul Food begrüßen zu dürfen.

    Jugendliche kommen über Eltern an Alkohol

    Wenn Jugendliche an Alkohol kommen wollen, denken sie zuerst an Familie und Freunde. Eher selten decken sie sich laut einer Studie im Supermarkt ein. Forscher appellieren daher an die Eltern.

    Den Artikel können Sie hier lesen.

    7 Tipps um Burn-Out vorzubeugen

    Wer an Burn-out leidet, befindet sich in einem Zustand starker emotionaler Erschöpfung, fühlt sich ausgebrannt, ist nicht mehr leistungsfähig. Meist geht dieser Zustand einher mit Schlafstörungen, Rücken- und Kopfschmerzen, Herzrasen oder Angstzuständen. Damit aus dem Burn-out keine manifeste Depression wird, ist es wichtig, Anzeichen frühzeitig zu erkennen und einem Zusammenbruch vorzubeugen. Das ist schon mit kleinen, alltäglichen Dingen möglich.

    1. Gezielt entspannen
    2. Zeit zu Zweit
    3. Handy ausschalten
    4. Regelmäßige Bewegung
    5. Bewusst und gesund essen
    6. Körperkontakt pflegen
    7. Gut und ausreichend schlafen

    Den Artikel mit den ausführlichen Tipps finden Sie hier.

    Die Deutschen in der Denkfalle - Die besten Anti-Stress-Methoden

    Ständige Erreichbarkeit, technischer Fortschritt und Druck in der Arbeit. Viele Faktoren bringen uns dazu, im Alltag unter Druck zu sein. Was den Stress der Deutschen wirklich ausmacht und was Sie dagegen tun können, verrät FOCUS-Online-Expertin Ilona Bürgel.

    Den vollständigen Artikel finden Sie auf focus.de.

    Filmpremiere und Filmgespräch: Das dunkle Gen

    11. Juni 2015 19:00 Uhr
    im Film­fo­rum im Mu­se­um Lud­wig
    Bis­chofs­garten­s­traße 1
    50667 Köln

    DAS DUNKLE GEN erzählt eine sehr persönliche Geschichte aus zwei unterschiedlichen Blickwinkeln: Frank Schauder ist gleichzeitig Arzt und Patient. Als Patient kämpft er seit Jahren gegen eine immer wiederkehrende Depression, als Arzt will er diese ergründen. Die Suche nach den Wurzeln seiner Krankheit führt ihn ins Reich seiner eigenen Gene und beleuchtet gleichzeitig die fundamentalen Umwälzungen, die der modernen Gesellschaft durch die rasanten Fortschritte in der Genforschung bevorstehen. Ist der Mensch als vernunftbegabtes Wesen Herr über sein Leben oder wird unser Handeln und Fühlen bloß von biochemischen Prozessen bestimmt?

    Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite des Films.

    Plötzlich ist alles anders

    Wie können Kinder mit der plötzlichen Behinderung eines Elternteils umgehen? Und wie kann man ihnen Ängste und Sorgen nehmen?

    Ein schwerer Unfall oder eine plötzliche Behinderung eines Elternteils wirken sich auf das ganze Familienleben aus. Auch für Kinder ist der veränderte Alltag nur schwer zu verkraften. Der Kongress »Plötzlich ist alles anders« der Kämpgen-Stiftung widmet sich vom 19. bis zum 20. Juni in Köln der Situation »kleiner« Familienmitglieder.

    Weitere Informationen finden Sie hier.

    Keine Zwangsräumung bei Suizidgefahr

    Eine Zwangsräumung darf nicht vollstreckt werden, wenn dadurch bei einem Betroffenen akute Suizidgefahr entsteht. Das entschied das Bundesverfassungsgericht (BverfG) im Juli 2014. Im konkreten Fall war das Eigentum eines 81-jährigen Hausbesitzers und dessen Ehefrau im Dezember 2012 zwangsversteigert worden. Der neue Eigentümer wollte das Haus per Zwangsvollstreckung räumen lassen. Dagegen klagte der ehemalige Hausbesitzer, der akut suizidgefährdet war, und bekam vor dem Bundesverfassungsgericht schließlich Recht: Das im Grundgesetz festgeschriebene Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit (Art. 2 Abs. 2 Satz 1 GG) verpflichtet das Vollstreckungsgericht zur besonders sorgfältigen Prüfung, ob dem Betroffenen durch die Zwangsvollstreckung schwere gesundheitliche und psychische Folgen drohen, die sogar im Suizid enden könnten.

    Den vollständigen Artikel können Sie hier lesen.

    DGPPN-Antistigma-Preis 2015

    Mit dem DGPPN-Antistigma-Preis setzt die DGPPN gemeinsam mit dem Aktionsbündnis Seelische Gesundheit ein wichtiges Zeichen gegen Diskriminierung und Ausgrenzung von Menschen mit psychischen Erkrankungen.
    Der Preis ist in diesem Jahr mit insgesamt 10.000 Euro dotiert und honoriert damit zum 13. Mal Projekte, Institutionen und Selbsthilfegruppen, die sich für eine nachhaltige gesellschaftliche Integration psychisch erkrankter Menschen einsetzen. Die Verleihung des Preises findet im Rahmen der öffentlichen Veranstaltung auf dem DGPPN Kongress vom 25. bis 28. November 2015 im CityCube Berlin statt.
    Bewerbungen sind bis zum 30. Juni 2015 möglich.
    Informationen zur Bewerbung und Ausschreibung finden Sie auf www.dgppn.de.

    Broschüre: „Kinderkrankheiten? Entwicklung und psychische Erkrankungen“

    Die Kliniken des Bezirks Oberbayern (kbo) haben eine kostenlose Broschüre mit dem Thema „Kinderkrankheiten? Entwicklung und psychische Erkrankungen“ herausgebracht. Die Beiträge behandeln neurobiologische Grundlagen und psychosoziale Einflussfaktoren, Autismus, Diagnostik und Behandlung von ADHS, den Übergang vom Jugendlichen zum jungen Erwachsenen sowie deren ambulante Alltagsversorgung und die Unterstützung psychisch kranker Eltern. Die Broschüre bietet Informationen und Kontaktadressen rund um Beratung, Unterstützung, Versorgung sowie Diagnostik und Behandlung.
    Erhältlich ist sie im Internet unter www.kbo.de, Rubrik Informationen, per E-Mail: kontakt@kbo.de oder telefonisch unter 089/550 52 27-34.

    Fair Media: Neues Webportal für Journalisten

    Die Medien prägen maßgeblich das Bild, das sich die Öffentlichkeit von Menschen mit psychischen Erkrankungen macht. Deshalb setzt sich das „Aktionsbündnis Seelische Gesundheit“ in besonderem Maße für eine nicht stigmatisierende Berichterstattung und Darstellung in den Medien ein. Auf der Website www.fairmedia.seelischegesundheit.net steht Medienschaffenden ein Leitfaden für ihre Recherche zur Verfügung. Neben fundierten fachlichen Informationen bietet das Aktionsbündnis auch die Vermittlung von Experten und Interviewpartnern an. Eine sachliche, ausgewogene und differenzierbare Berichterstattung ist dabei ebenso wichtig wie das Miteinbeziehen von Betroffenen, Angehörigen und medizinischen Experten.
    Kontakt: Astrid Ramge, Tel.: 030/24 04 77-213, E-Mail: ramge@seelischegesundheit.net.

    Filme über psychisch Kranke: Auch Helden haben Probleme

    Einen großen Fundus von Filmen, die psychische Erkrankungen zum Thema haben, gibt es unter www.medienprojekt-wuppertal.de. Bei der Suchfunktion ist „psychische Krankheiten“ einzugeben.

    Das Medienprojekt Wuppertal konzipiert und realisiert seit 1992 erfolgreich Modellprojekte aktiver Jugendvideoarbeit. Themen, die jungendspezifisch reflektiert werden können, sind zum Beispiel Migration, sexuelle Orientierung, Diskriminierung, Sucht, Tod und politische Themen. Allein zum Thema „Aktive Videoarbeit mit Jungen: Auch Helden haben Probleme“ gibt es acht Filme.

    Initiative: Reden Sie mit! - Open Innovation in Science

    Grantig?

    Sie und 19 Personen im Bus oder in der U-Bahn: Statistisch gesehen haben 4 davon eine psychische Erkrankung, waren krank oder werden erkranken. Vielleicht sind Sie eine davon – sind heute nur mit Mühe aus dem Bett gekommen, können kaum gehen vor Trauer. Man sieht es Ihnen an. Aber Sie sind nicht grantig. Sie sind krank.

    Reden Sie mit! ist eine Initiative der Ludwig Boltzmann Gesellschaft. Ihre Beobachtungen im Umgang mit psychischer Krankheit – ob Sie selbst betroffen sind oder jemanden begleiten (als Angehörige/r, Betreuende/r, TherapeutIn oder Arzt/Ärztin) – sind von höchstem Wert für die Forschung.

    Betroffenheit schafft Wissen!

    Reden Sie mit! Bringen Sie Ihre Beobachtungen über psychische Erkrankungen in die Forschung ein, stellen Sie Ihre Erfahrungen einem Team aus Spitzenforschern der Ludwig Boltzmann Gesellschaft zur Verfügung!

    Diese gehen den gelegten Spuren nach und gewinnen daraus neue Ansätze der Forschung:

    Welche ungelösten Fragen zu psychischen Erkrankungen soll die Wissenschaft Ihrer Meinung nach aufgreifen?

    Welche ungelösten Fragen und Problemstellungen haben Sie bei den Themen

    •     Früherkennung und Diagnose
    •     Behandlung
    •     Begleitung psychisch Erkrankter?

    Weitere Informationen zu der Initiative finden Sie unter: https://www.redensiemit.org/.

    Veranstaltungen in diesem Quartal

    Datum

    Titel

    Kategorie

    Stadt

    26. Mär. 2015

    Kino zeigt Seele

    Eckhard Busch Stiftung

    Köln

    15. Apr. 2015 - 16. Apr. 2015

    Psychiatrie Jahrestagung 2015

    Diakonisches Werk der Evangelischen Kirche in Deutschland e. V.

    Erkner

    15. Apr. 2015

    Kinoprojekt "Irrsinnig menschlich"

    Sonstige

    Berlin

    23. Apr. 2015

    7. Landkreis Demenzforum

    SEGA Verein zur Förderung der Seelischen Gesundheit im Alter e.V.

    Amberg-Sulzbach

    24. Apr. 2015

    Workshop - Die Darstellung von Filmfiguren mit psychischen Erkrankungen in Kino und Fernsehen

    Aktionsbündnis Seelische Gesundheit mit Eckhard Busch Stiftung, VeDRA und VDD

    Köln

    24. Apr. 2015

    Kino zeigt Seele

    Eckhard Busch Stiftung

    Köln

    24. Apr. 2015

    Verleihung des Diotima-Ehrenpreises

    Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK)

    Berlin

    20. Mai. 2015

    Kinoprojekt "Irrsinnig menschlich"

    Sonstige

    Berlin

    01. Mai. 2015 - 03. Mai. 2015

    60. Ergotherapie Kongress „Neues entdecken“

    Deutscher Verband der Ergotherapeuten e. V. (DVE)

    Bielefeld

    20. Mai. 2015

    Kinoprojekt "Irrsinnig menschlich"

    Sonstige

    Berlin

    26. Mai. 2015 - 29. Mai. 2015

    20. Suchttherapietage in Hamburg

    Sonstige

    Hamburg

    04. Jun. 2015 - 06. Jun. 2015

    44. Jahrestagung der ISPS-Germany

    Zentrum für Soziale Psychiatrie Salzwedel (ZSP)

    Zürich

    16. Sep. 2015

    Kinoprojekt "Irrsinnig menschlich"

    Sonstige

    Berlin

    14. Okt. 2015

    Kinoprojekt "Irrsinnig menschlich"

    Sonstige

    Berlin

    28. Okt. 2015

    6. Herbstkongress - Zukunft Prävention „Kindergesundheit heute und morgen“

    Kneipp-Bund e.V. - Bundesverband für Gesundheitsförderung und Prävention

    Berlin

    06. Nov. 2015 - 08. Nov. 2015

    24. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Suchtmedizin

    Sonstige

    Berlin

    18. Nov. 2015

    Kinoprojekt "Irrsinnig menschlich"

    Sonstige

    Berlin

    Fair Media – Gegen Stigmatisierung in den Medien

    In diesen Tagen erfährt die Aufklärungsarbeit über psychische Erkrankungen besondere Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit. Trauriger Anlass ist die mediale Diskussion über die psychische Erkrankung des Germanwings-Piloten Andreas L. In der Berichterstattung kam es leider häufig zu vorschnellen Spekulationen über Krankheitsbilder und Diagnosen.

    Das Aktionsbündnis Seelische Gesundheit möchte die Redakteure dazu aufrufen, die Öffentlichkeit sachlich zu informieren und nicht über krankheitsbedingte Motive von Tätern zu berichten, solange sie nicht tatsächlich nachgewiesen sind. Diese ungewollt stigmatisierende Berichterstattung kann viele negative Folgen für alle Betroffenen haben.

    Deshalb wird ganz besonders auf die neue Medienkampagne FAIR MEDIA hingewiesen, die seit wenigen Tagen online ist und mit der möglichst viele Journalisten und Redakteure für dieses Thema sensibilisiert werden sollen.

    Fair Media – so lautet der Slogan, mit dem Journalisten und Redakteure für eine faire Berichterstattung über Menschen mit psychischen Erkrankungen motiviert werden sollen. Dazu wurde auf der Website des Aktionsbündnisses ein eigenes Support Center eingerichtet, in dem sich die Medienschaffenden ausführlich informieren können. Mit Empfehlungen für die Berichterstattung, Themendossiers und einer Expertenliste wird ein geballtes Knowhow aus dem Bündnis zur Verfügung gestellt.

    Weitere Informationen finden Sie unter: http://fairmedia.seelischegesundheit.net/

    Workshop: Die Darstellung von Filmfiguren mit psychischen Erkrankungen in Kino und Fernsehen

    Das Aktionsbündnis Seelische Gesundheit, die Eckhard Busch Stiftung, die VHS Köln, der Verband für Film-und Fernsehdramaturgie (VeDRA) und der Verband Deutscher Drehbuchautoren (VDD) laden ein:
    Nach dem großen Erfolg des ersten Workshops zu diesem Thema in Berlin 2014 möchte das Aktionsbündnis Seelische Gesundheit gemeinsam mit seinen Kooperationspartnern auch den Filmschaffenden in NRW den direkten Austausch mit Fachleuten und Betroffenen ermöglichen. Der Workshop, der in Zusammenarbeit mit der Eckhard Busch Stiftung und der VHS Köln stattfindet, richtet sich vor allem an Drehbuchautoren, Dramaturgen, Script-Consultants und TV-Redakteure aus dem fiktionalen Bereich.
    Filmcharaktere mit psychischen Erkrankungen werden in Kinofilmen, TV-Krimis und Serien häufig als aggressiv, unberechenbar und schuldig dargestellt. Diese negativen Klischees verstärken beim Zuschauer Angst und Unsicherheit gegenüber den Betroffenen und erschweren den offenen Umgang mit der Erkrankung. Aber wie realistisch sind diese Darstellungen im Film? Wie können die Macher ungewollt stereotype Beschreibungen psychischer Störungen vermeiden?
    In diesem Workshop soll ein Dialog darüber geführt werden, was fiktive Geschichten über Menschen mit psychischen Erkrankungen im Kino und Fernsehen in der Öffentlichkeit bewirken können. Die Macht der Bilder kann maßgeblich dazu beitragen, das Stigma psychischer Krankheiten weiter abzubauen. Wie das gelingen kann, soll gemeinsam diskutiert werden. Außerdem erfahren die Teilnehmer mehr über Krankheitsbilder, Symptomatik und neue Therapiemethoden und erhalten praktische Tipps für ihre Drehbuchentwicklung.


    Weitere Informationen zum Programm und den Link zur Anmeldung finden Sie hier: http://www.seelischegesundheit.net/autoren-workshop

    Wann: Freitag, 24. April 2015, 10 bis 16 Uhr
    Wo: Rautenstrauch-Joest-Museum
    FORUM Volkshochschule im Kulturquartier am Neumarkt
    Cäcilienstraße 29 - 33, 50667 Köln

    Die Veranstaltung ist kostenlos!

    Kino zeigt Seele“ im März und April

    Die Eckhard Busch Stiftung zeigt noch zwei Filme in diesem Zyklus:


    Am Donnerstag, den 26.3. 2015 wird der Fim „Mit Leid“ gezeigt
    Thema Angehörige
    Als Expertin ist dabei: Susanne Heim, Psychiatrie-erfahrene Angehörige, Urgestein der Angehörigen-Selbsthilfe, Initiatorin und engagiert im Kölner Psychose-Forum, Köln


    Am Freitag, den 24.4.2015 wird der Film „Das Fremde in mir“ gezeigt
    Thema postnatale Depression – (mit anschließendem Umtrunk im Foyer)
    Als Expertin ist dabei: Prof. Dr. med. Anke Rhode, Psychiaterin und Psychotherapeutin, Leiterin Gynäkologische Psychosomatik, Universitätsfrauenklinik Bonn
     
    Die Kartenreservierung läuft über die Kinogesellschaft Köln
    (Tel.: 0221 – 469 4240 oder info(at)kinogesellschaftkoeln.de)

    Hier finden Sie den Flyer zur Veranstaltungsserie!

    Psychose-Forum

    Ab dem 26. Februar 2015 läd der Rat und Tat e.V. wieder zum Psychose-Forum ein.

    Der trialogische Erfahrungsaustausch findet vierzehntäglich donnerstags von 16.15 bis 18.15 Uhr in der VHS Sülz (Lotharstr. 14-18, Raum A-08, KVB-Linie 18: Arnulfstraße) statt.

    Die Themen für das Semester werden, wie gewohnt, bei diesem ersten Treffen gesammelt.

    Die weiteren Termine sind:
    12. und 26. März, 23. April, 07. Und 21. Mai, 11. und 25. Juni 2015

    Die Teilnahme ist ganz unverbindlich und gebührenfrei.
    Eine Anmeldung ist deshalb nicht erforderlich.

    Der Rat und Tat e.V. ist gespannt auf Ihre Themenvorschläge und freut sich wieder auf anregende Gespräche mit Ihnen wie auch mit neuen Teilnehmern und Teilnehmerinnen.

    Newsletter 1/2015 Deutsche DepressionsLiga e.V.

    Aktuelle News rund um die Themen Depression, Soziales und Gesundheitswesen

    Erblich bedingte psychische Erkrankungen stoßen auf weniger Mitgefühl

    Wie die „Süddeutsche Zeitung“ berichtet, scheinen biologische Erklärungen für psychische Störungen die Empathie für Erkrankte zu senken. Darauf deutet eine Studie der Psychologen Matthew Lebowitz und Woo-kyoung Ahn von der Yale University hin. Diese Ergebnisse seien alarmierend, da die Empathie mit dem Kranken wichtig für den Therapieerfolg ist. Den ganzen Artikel finden Sie unter openthedoors.de/de/newsarchiv.php

    Rückblick 2014: Das war die "2. KölnBonner Woche für Seelische Gesundheit"

    Nachberichte, Pressestimmen sowie die Ergebnisse der Veranstaltungs-Evaluation finden Sie hier.

    +++Erscheinen des Printkalenders+++

    Ab Anfang September wird das Veranstaltungsprogramm in einem Printkalender erscheinen, welcher an öffentlichen Plätzen der Stadt Köln und bei den Veranstaltern ausliegen wird. Insgesamt wird der Kalender eine Auflage von 10.000 Stück haben.

     

    ***Die digitale Version des Printkalenders kann ab sofort im Download-Bereich heruntergeladen werden!***

    Grußwort von Herrn Oberbürgermeister Jürgen Roters

    Gerne habe ich als Oberbürgermeister der Stadt Köln die Schirmherrschaft über die „2. KölnBonner Woche für Seelische Gesundheit“ übernommen, denn nicht nur das körperliche, sondern auch das seelische Wohlbefinden beeinflusst die Lebensqualität eines jeden Einzelnen entscheidend. Die zahlreichen Programmpunkte im Rahmen der Veranstaltungswoche beschäftigen sich aus diesem Grunde sowohl mit dem Erhalt der seelischen Gesundheit als auch mit den unterschiedlichen Unterstützungsangeboten, die Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen nutzen können. Ich danke den Initiatoren der „2. KölnBonner Woche für Seelische Gesundheit“ herzlich, dass sie sich für dieses wichtige Thema in der Öffentlichkeit stark machen und zu dessen Entstigmatisierung beitragen.

    +++ Auftaktveranstaltung der 2. WSG - Eintritt frei +++

    Die „2. KölnBonner Woche für Seelische Gesundheit“ wird am 10. Oktober 2014 im „FORUM Volkshochschule Im Museum am Neumarkt“ mit einer ganztägigen Auftaktveranstaltung eröffnet werden. Die Publikumsveranstaltung soll mit einer Messe dazu dienen, erste Anlaufstellen im Raum Köln/Bonn aufzuzeigen und einen Ausblick auf die folgenden Tage der Informationswoche zu gewähren. Die Veranstaltung beginnt mit einem Grußwort von Frau Dr. Anne Bunte, Leiterin des Gesundheitsamtes der Stadt Köln. Anschließend widmet sich eine Podiumsdiskussion dem Thema „Seelische Gesundheit leben – die Kunst der Selbstfürsorge“. Den ganzen Tag über haben Besucher die Möglichkeit, an Informationsständen Wissenswertes zum Thema zu erfahren.

    Programm:

    10:00 bis 16:00 Uhr
    Informationsstände zum Thema „Seelische Gesundheit“
    Einrichtungen und Kompetenzträger informieren über deren Tätigkeiten und Versorgungsangebot und treten mit den BesucherInnen in einen offenen Dialog.

    11:00 Uhr
    Grußwort von Frau Dr. Anne Bunte, Leiterin Gesundheitsamt Köln

    11:30 bis 12:30 Uhr
    Gesprächsforum zum Thema
    „Seelische Gesundheit leben – die Kraft der Selbstfürsorge“


    Teilnehmer/-innen an dem Gespräch werden sein:
    Frau Prof. Dr. Euphrosyne Gouzoulis-Mayfrank, LVR-Klinik Köln
    Herr Christian Hülsebusch, Stresszentrum NRW
    Herr Univ.- Prof. Dr. Jens Kleinert, Deutsche Sporthochschule Köln
    Herr Thomas Seelert, I.d.E.E.  e.V. 


    Moderation: Marie-Anne Schlolaut, Redakteurin Kölner Stadtanzeiger



    Aussteller bei der Auftaktveranstaltung:


    Ada v. Lüninck F.M. - Alexander Technik, Barmer GEK, BTZ Berufliche Bildung Köln GmbH, Curanum Seniorenstift Köln, Diakonie Michaelshoven e.V. - Elisabeth-Fry-Haus, Eckhard Busch Stiftung, FABA e.V. Freie Ambulante BeWo-Anbieter/innen, Früherkennungs- und Therapiezentrum FETZ / Kölner Verein für seelische Gesundheit e.V., I.d.E.E. e.V. Inklusion durch Experten aus Erfahrung, ISPPM e.V. Internationale Gesellschaft für Prä-und Perinatale Psychologie und Medizin, Jobcenter Köln, Köln-Ring gGmbH, LVR-Klinik Köln, Morgentau Verlag, Netzwerk01 Psychiatrie Erfahrene Köln und Umgebung e.V., Rat und Tat e.V., Raum für Bewegung und Kunst - Feldenkrais, SBK Sozial-Betriebe-Köln GmbH, Seelsorge & Begegnung im Paulushaus für psychiatrieerfahrene Menschen, Sozialpsychiatrisches Zentrum Innenstadt - Caritasverband für die Stadt Köln, Psychiatrie-Verlag GmbH, Psychosoziale Arbeitsgemeinschaft Köln

    +++ 80 Veranstaltungen im Rahmen der 2. WSG +++

    Insgesamt wurden im Rahmen der "2. KölnBonner Woche für Seelische Gesundheit" rund 80 Veranstaltungen angemeldet. Angefangen bei Tagen der offenen Tür, über Lesungen und Vorträge bis hin zu Filmvorführungen und Workshops, wird auch in diesem Jahr ein buntes Programm rund um das Thema geboten werden. Gemeinsam greifen die Veranstalter das Motto "Seelische Gesundheit leben" auf und leisten einen wichtigen Beitrag zur Entstigmatisierung psychischer Erkrankungen.

    Wir danken allen Beteiligten herzlich für das erbrachte Engagement, das diese Veranstaltungsreihe möglich gemacht hat und freuen uns sehr über den beispielhaften Schulterschluss der vielen Experten in dem gemeinsamen Handlungsfeld.

    Wir wünschen allen Bürgerinnen und Bürgern eine interessante Woche mit einem bunten und informativen Programm!