Ankündigung

Im Rahmen des Präventionsbündnisses "aktivGESUND im Rheinland" organisiert der Gesundheitsregion KölnBonn e.V. zusammen mit der Eckhard Busch Stiftung und der Tagesklinik Alteburger Straße gGmbH die KölnBonner Woche für Seelische Gesundheit (WSG). Die WSG findet ab sofort im Wechsel mit den Kölner Demenzwochen alle zwei Jahre statt. Die vierte WSG ist daher für 10. bis 20. Oktober 2017 geplant.

 

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Kleine Held(Inn)en in Not: Kinder psychisch erkrankter Eltern brauchen Hilfe - Themendossier mit Empfehlungen für betroffene Familien erschienen

Themendienst: Kinder von psychisch erkrankten Eltern

Etwa drei Millionen Kinder in Deutschland leben mit einem psychisch kranken Elternteil. Sie sind selber stark gefährdet, psychisch krank zu werden. Um die betroffenen Familien präventiv zu unterstützen, hat das Aktionsbündnis Seelische Gesundheit ein Themendossier „Kinder von psychisch erkrankten Eltern“ mit zahlreichen Praxistipps und Handlungshilfen erstellt.

Das Themendossier finden Sie hier.

Broschüre: Psychische Erkrankung am Arbeitsplatz

Eine Handlungsleitlinie für Führungskräfte soll die Broschüre „Psychische Erkrankung am Arbeitsplatz“ bieten. Sie ist vom Dachverband Gemeindepsychiatrie e.V. gemeinsam mit der Barmer GEK erstellt worden. Arbeitsunfähigkeitstage aufgrund von psychischen Erkrankungen nehmen in Deutschland kontinuierlich zu. Studien zeigen, dass die Fehlzeiten weiter ansteigen. Führungskräfte und Personalverantwortliche erhalten mit dieser Broschüre eine Hilfestellung für Gespräche mit Mitarbeitern. Hintergrundinformationen zur psychischen Gesundheit sowie präventive Ansatzpunkte für den Führungsalltag und Checklisten zur Gesprächsführung kommen ebenso darin vor wie Anregungen und Tipps für Mitarbeitergespräche.
Das Angebot wird abgerundet durch einen Überblick über die häufigsten Krankheitsbilder am Arbeitsplatz (Depression, Bipolare Störung, Burn-out, Angststörung, Borderline, Schizophrene Psychose, Zwangshandlung, Essstörung, Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts-Syndrom, autistische Störung) und Informationen zu Hilfsangeboten, die Führungskräfte vor Ort unterstützen können. Dazu gehört der Integrationsfachdienst. Die Informationen sind sachlich und ausgewogen.
Die Broschüre kann kostenlos unter www.barmer-gek.de bestellt werden. Unter „Suchbegriff“ bitte den Webcode 505281 eingeben.

Buchbesprechung: Handbuch Arbeit

Das „Handbuch Arbeit: Wie psychisch erkrankte Menschen in Arbeit kommen und bleiben“ stellt alle Möglichkeiten der beruflichen Teilhabe für  psychisch erkrankte Menschen vor. Das Buch wurde von Joachim Storck und Irmgard Plößl vollständig überarbeitet und neu strukturiert und zeigt einen Weg durch die nicht leicht überschaubaren Rehabilitationsmöglichkeiten. Menschen, die eine psychische Erkrankung haben/hatten, stoßen auf vielfältige Barrieren im Arbeitsleben und in der beruflichen Bildung. Dabei ist der Zugang zu bezahlter, sinnstiftender, stabilisierender Arbeit für sie von besonderer Bedeutung. Das Buch fasst aktuelle Studienergebnisse zusammen, liefert den Überblick über alle (neuen) Instrumente zur Inklusion und schildert die sozialrechtlichen Rahmenbedingungen. Nutzer- wie Arbeitgebersicht werden ausführlich dargestellt und machen den vorliegenden Band zu einem Wegweiser für Neueinsteiger in der beruflichen Rehabilitation, Expertinnen und Betriebsärzte sowie Personalabteilungen in Unternehmen mit psychisch erkrankten Menschen. Das Buch ist im Psychiatrieverlag erschienen.

Bundesweites Messie-Hilfe-Telefon

Schätzungen zufolge sind rund 10 bis 15 Prozent der deutschen Bevölkerung unterschiedlich stark vom Messie-Syndrom betroffen. Im Allgemeinen sind mit Messies Menschen gemeint, die Probleme haben, ihren Alltag zu organisieren und für den Fall der Fälle alles Mögliche aufbewahren. Messies sind meist optimistische, vielseitig interessierte und offene Menschen. Betroffene, Angehörige von Betroffenen und Hilfeeinrichtungen, die mit dem Phänomen des unkontrollierten Sammelns zu kämpfen oder zu tun haben, können sich dienstags von 9 bis 12 Uhr und donnerstags von 15 bis 18 Uhr telefonisch unter 089/747 36 20 beraten lassen.
Die Kosten hängen vom jeweiligen Festnetz- oder Handytarif ab.
Mehr Informationen finden Sie in Flyer.

Soul Food - 20 Minutes for your Mind SoSe 2015

Aufschieberitis – wenn aus heute morgen wird am 07.07.2015
mit Melanie Koch, Dipl.-Psych.


Die Hausarbeit muss fertig werden, die Klausur rückt näher, die Steuerklärung ist längst überfällig. Viele Studierende sind sich der Dringlichkeit ihrer Aufgaben bewusst,  doch statt sich an die Arbeit zu machen, wird gekocht, geputzt oder der Rasen der Oma gemäht. Wichtiges wird verschoben und bleibt unerledigt, Leidensdruck und Ohnmachtsgefühlen sind die Folge. Heute geht es bei Soul Food um Definition und Umgang mit „pathologischem  Aufschieben“.

Weitere Informationen finden Sie im Flyer und hier.

Soul Food - 20 Minutes for your Mind SS 2015

Alle Veranstaltungen finden jeweils um 14:00 Uhr in der Universität zu Köln statt.

Psychische Störungen sind sehr häufig und haben Auswirkungen auf alle Lebensbereiche der Betroffenen und ihrer Angehörigen. Wie aber erkennt man, dass etwas nicht stimmt und was kann man tun? Auf diese Fragen will das Früherkennungs- und Therapiezentrum für psychische Krisen (FETZ) mit seiner Veranstaltungsreihe kurz und prägnant eingehen.
 
In 20-minütigen Kurzvorträgen geben Fachleute aus dem Bereich der psychiatrischen und psychotherapeutischen Versorgung Informationen zu verschiedenen Themen und stehen im Anschluss an die Vorträge für Diskussion und Fragen zur Verfügung. Die aktuellen Termine und Themen finden Sie auch unter: www.fetz.org/html/aktuelles.html.

Die nächste Veranstaltung dieser Reihe findet am 16.06.2015 unter dem Titel "Ist das noch normal oder ist das Alzheimer? - Was kann Demenzfrüherkennung leisten?" mit Herrn Dr. Jens Retzlik, Arzt, statt. Weitere Informationen dazu erhalten Sie in dem beigefügten Flyer.

Alle Veranstaltungen finden um 14:00 s.t. Uhr im Stehkonvent des neuen Seminargebäudes statt. (Gebäude 106 auf dem Gelände der Universität zu Köln gegenüber dem Hauptgebäude am Albertus-Magnus Platz, KVB Linie 9, Haltestelle Universität oder dem Bus Linie 146 Haltestelle WiSo Fakultät.) Nutzen Sie Ihre Kaffeepause, stellen Sie Fragen! Tee, Kaffee und Gebäck sind frei verfügbar.

Das FETZ-Team freut sich, Sie demnächst bei Soul Food begrüßen zu dürfen.

Jugendliche kommen über Eltern an Alkohol

Wenn Jugendliche an Alkohol kommen wollen, denken sie zuerst an Familie und Freunde. Eher selten decken sie sich laut einer Studie im Supermarkt ein. Forscher appellieren daher an die Eltern.

Den Artikel können Sie hier lesen.

7 Tipps um Burn-Out vorzubeugen

Wer an Burn-out leidet, befindet sich in einem Zustand starker emotionaler Erschöpfung, fühlt sich ausgebrannt, ist nicht mehr leistungsfähig. Meist geht dieser Zustand einher mit Schlafstörungen, Rücken- und Kopfschmerzen, Herzrasen oder Angstzuständen. Damit aus dem Burn-out keine manifeste Depression wird, ist es wichtig, Anzeichen frühzeitig zu erkennen und einem Zusammenbruch vorzubeugen. Das ist schon mit kleinen, alltäglichen Dingen möglich.

1. Gezielt entspannen
2. Zeit zu Zweit
3. Handy ausschalten
4. Regelmäßige Bewegung
5. Bewusst und gesund essen
6. Körperkontakt pflegen
7. Gut und ausreichend schlafen

Den Artikel mit den ausführlichen Tipps finden Sie hier.

Die Deutschen in der Denkfalle - Die besten Anti-Stress-Methoden

Ständige Erreichbarkeit, technischer Fortschritt und Druck in der Arbeit. Viele Faktoren bringen uns dazu, im Alltag unter Druck zu sein. Was den Stress der Deutschen wirklich ausmacht und was Sie dagegen tun können, verrät FOCUS-Online-Expertin Ilona Bürgel.

Den vollständigen Artikel finden Sie auf focus.de.

Filmpremiere und Filmgespräch: Das dunkle Gen

11. Juni 2015 19:00 Uhr
im Film­fo­rum im Mu­se­um Lud­wig
Bis­chofs­garten­s­traße 1
50667 Köln

DAS DUNKLE GEN erzählt eine sehr persönliche Geschichte aus zwei unterschiedlichen Blickwinkeln: Frank Schauder ist gleichzeitig Arzt und Patient. Als Patient kämpft er seit Jahren gegen eine immer wiederkehrende Depression, als Arzt will er diese ergründen. Die Suche nach den Wurzeln seiner Krankheit führt ihn ins Reich seiner eigenen Gene und beleuchtet gleichzeitig die fundamentalen Umwälzungen, die der modernen Gesellschaft durch die rasanten Fortschritte in der Genforschung bevorstehen. Ist der Mensch als vernunftbegabtes Wesen Herr über sein Leben oder wird unser Handeln und Fühlen bloß von biochemischen Prozessen bestimmt?

Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite des Films.

Plötzlich ist alles anders

Wie können Kinder mit der plötzlichen Behinderung eines Elternteils umgehen? Und wie kann man ihnen Ängste und Sorgen nehmen?

Ein schwerer Unfall oder eine plötzliche Behinderung eines Elternteils wirken sich auf das ganze Familienleben aus. Auch für Kinder ist der veränderte Alltag nur schwer zu verkraften. Der Kongress »Plötzlich ist alles anders« der Kämpgen-Stiftung widmet sich vom 19. bis zum 20. Juni in Köln der Situation »kleiner« Familienmitglieder.

Weitere Informationen finden Sie hier.

DGPPN-Antistigma-Preis 2015

Mit dem DGPPN-Antistigma-Preis setzt die DGPPN gemeinsam mit dem Aktionsbündnis Seelische Gesundheit ein wichtiges Zeichen gegen Diskriminierung und Ausgrenzung von Menschen mit psychischen Erkrankungen.
Der Preis ist in diesem Jahr mit insgesamt 10.000 Euro dotiert und honoriert damit zum 13. Mal Projekte, Institutionen und Selbsthilfegruppen, die sich für eine nachhaltige gesellschaftliche Integration psychisch erkrankter Menschen einsetzen. Die Verleihung des Preises findet im Rahmen der öffentlichen Veranstaltung auf dem DGPPN Kongress vom 25. bis 28. November 2015 im CityCube Berlin statt.
Bewerbungen sind bis zum 30. Juni 2015 möglich.
Informationen zur Bewerbung und Ausschreibung finden Sie auf www.dgppn.de.

Broschüre: „Kinderkrankheiten? Entwicklung und psychische Erkrankungen“

Die Kliniken des Bezirks Oberbayern (kbo) haben eine kostenlose Broschüre mit dem Thema „Kinderkrankheiten? Entwicklung und psychische Erkrankungen“ herausgebracht. Die Beiträge behandeln neurobiologische Grundlagen und psychosoziale Einflussfaktoren, Autismus, Diagnostik und Behandlung von ADHS, den Übergang vom Jugendlichen zum jungen Erwachsenen sowie deren ambulante Alltagsversorgung und die Unterstützung psychisch kranker Eltern. Die Broschüre bietet Informationen und Kontaktadressen rund um Beratung, Unterstützung, Versorgung sowie Diagnostik und Behandlung.
Erhältlich ist sie im Internet unter www.kbo.de, Rubrik Informationen, per E-Mail: kontakt@kbo.de oder telefonisch unter 089/550 52 27-34.

Fair Media: Neues Webportal für Journalisten

Die Medien prägen maßgeblich das Bild, das sich die Öffentlichkeit von Menschen mit psychischen Erkrankungen macht. Deshalb setzt sich das „Aktionsbündnis Seelische Gesundheit“ in besonderem Maße für eine nicht stigmatisierende Berichterstattung und Darstellung in den Medien ein. Auf der Website www.fairmedia.seelischegesundheit.net steht Medienschaffenden ein Leitfaden für ihre Recherche zur Verfügung. Neben fundierten fachlichen Informationen bietet das Aktionsbündnis auch die Vermittlung von Experten und Interviewpartnern an. Eine sachliche, ausgewogene und differenzierbare Berichterstattung ist dabei ebenso wichtig wie das Miteinbeziehen von Betroffenen, Angehörigen und medizinischen Experten.
Kontakt: Astrid Ramge, Tel.: 030/24 04 77-213, E-Mail: ramge@seelischegesundheit.net.

Filme über psychisch Kranke: Auch Helden haben Probleme

Einen großen Fundus von Filmen, die psychische Erkrankungen zum Thema haben, gibt es unter www.medienprojekt-wuppertal.de. Bei der Suchfunktion ist „psychische Krankheiten“ einzugeben.

Das Medienprojekt Wuppertal konzipiert und realisiert seit 1992 erfolgreich Modellprojekte aktiver Jugendvideoarbeit. Themen, die jungendspezifisch reflektiert werden können, sind zum Beispiel Migration, sexuelle Orientierung, Diskriminierung, Sucht, Tod und politische Themen. Allein zum Thema „Aktive Videoarbeit mit Jungen: Auch Helden haben Probleme“ gibt es acht Filme.

Initiative: Reden Sie mit! - Open Innovation in Science

Grantig?

Sie und 19 Personen im Bus oder in der U-Bahn: Statistisch gesehen haben 4 davon eine psychische Erkrankung, waren krank oder werden erkranken. Vielleicht sind Sie eine davon – sind heute nur mit Mühe aus dem Bett gekommen, können kaum gehen vor Trauer. Man sieht es Ihnen an. Aber Sie sind nicht grantig. Sie sind krank.

Reden Sie mit! ist eine Initiative der Ludwig Boltzmann Gesellschaft. Ihre Beobachtungen im Umgang mit psychischer Krankheit – ob Sie selbst betroffen sind oder jemanden begleiten (als Angehörige/r, Betreuende/r, TherapeutIn oder Arzt/Ärztin) – sind von höchstem Wert für die Forschung.

Betroffenheit schafft Wissen!

Reden Sie mit! Bringen Sie Ihre Beobachtungen über psychische Erkrankungen in die Forschung ein, stellen Sie Ihre Erfahrungen einem Team aus Spitzenforschern der Ludwig Boltzmann Gesellschaft zur Verfügung!

Diese gehen den gelegten Spuren nach und gewinnen daraus neue Ansätze der Forschung:

Welche ungelösten Fragen zu psychischen Erkrankungen soll die Wissenschaft Ihrer Meinung nach aufgreifen?

Welche ungelösten Fragen und Problemstellungen haben Sie bei den Themen

  •     Früherkennung und Diagnose
  •     Behandlung
  •     Begleitung psychisch Erkrankter?

Weitere Informationen zu der Initiative finden Sie unter: https://www.redensiemit.org/.

Fair Media – Gegen Stigmatisierung in den Medien

In diesen Tagen erfährt die Aufklärungsarbeit über psychische Erkrankungen besondere Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit. Trauriger Anlass ist die mediale Diskussion über die psychische Erkrankung des Germanwings-Piloten Andreas L. In der Berichterstattung kam es leider häufig zu vorschnellen Spekulationen über Krankheitsbilder und Diagnosen.

Das Aktionsbündnis Seelische Gesundheit möchte die Redakteure dazu aufrufen, die Öffentlichkeit sachlich zu informieren und nicht über krankheitsbedingte Motive von Tätern zu berichten, solange sie nicht tatsächlich nachgewiesen sind. Diese ungewollt stigmatisierende Berichterstattung kann viele negative Folgen für alle Betroffenen haben.

Deshalb wird ganz besonders auf die neue Medienkampagne FAIR MEDIA hingewiesen, die seit wenigen Tagen online ist und mit der möglichst viele Journalisten und Redakteure für dieses Thema sensibilisiert werden sollen.

Fair Media – so lautet der Slogan, mit dem Journalisten und Redakteure für eine faire Berichterstattung über Menschen mit psychischen Erkrankungen motiviert werden sollen. Dazu wurde auf der Website des Aktionsbündnisses ein eigenes Support Center eingerichtet, in dem sich die Medienschaffenden ausführlich informieren können. Mit Empfehlungen für die Berichterstattung, Themendossiers und einer Expertenliste wird ein geballtes Knowhow aus dem Bündnis zur Verfügung gestellt.

Weitere Informationen finden Sie unter: http://fairmedia.seelischegesundheit.net/

Workshop: Die Darstellung von Filmfiguren mit psychischen Erkrankungen in Kino und Fernsehen

Das Aktionsbündnis Seelische Gesundheit, die Eckhard Busch Stiftung, die VHS Köln, der Verband für Film-und Fernsehdramaturgie (VeDRA) und der Verband Deutscher Drehbuchautoren (VDD) laden ein:
Nach dem großen Erfolg des ersten Workshops zu diesem Thema in Berlin 2014 möchte das Aktionsbündnis Seelische Gesundheit gemeinsam mit seinen Kooperationspartnern auch den Filmschaffenden in NRW den direkten Austausch mit Fachleuten und Betroffenen ermöglichen. Der Workshop, der in Zusammenarbeit mit der Eckhard Busch Stiftung und der VHS Köln stattfindet, richtet sich vor allem an Drehbuchautoren, Dramaturgen, Script-Consultants und TV-Redakteure aus dem fiktionalen Bereich.
Filmcharaktere mit psychischen Erkrankungen werden in Kinofilmen, TV-Krimis und Serien häufig als aggressiv, unberechenbar und schuldig dargestellt. Diese negativen Klischees verstärken beim Zuschauer Angst und Unsicherheit gegenüber den Betroffenen und erschweren den offenen Umgang mit der Erkrankung. Aber wie realistisch sind diese Darstellungen im Film? Wie können die Macher ungewollt stereotype Beschreibungen psychischer Störungen vermeiden?
In diesem Workshop soll ein Dialog darüber geführt werden, was fiktive Geschichten über Menschen mit psychischen Erkrankungen im Kino und Fernsehen in der Öffentlichkeit bewirken können. Die Macht der Bilder kann maßgeblich dazu beitragen, das Stigma psychischer Krankheiten weiter abzubauen. Wie das gelingen kann, soll gemeinsam diskutiert werden. Außerdem erfahren die Teilnehmer mehr über Krankheitsbilder, Symptomatik und neue Therapiemethoden und erhalten praktische Tipps für ihre Drehbuchentwicklung.


Weitere Informationen zum Programm und den Link zur Anmeldung finden Sie hier: http://www.seelischegesundheit.net/autoren-workshop

Wann: Freitag, 24. April 2015, 10 bis 16 Uhr
Wo: Rautenstrauch-Joest-Museum
FORUM Volkshochschule im Kulturquartier am Neumarkt
Cäcilienstraße 29 - 33, 50667 Köln

Die Veranstaltung ist kostenlos!

Kino zeigt Seele“ im März und April

Die Eckhard Busch Stiftung zeigt noch zwei Filme in diesem Zyklus:


Am Donnerstag, den 26.3. 2015 wird der Fim „Mit Leid“ gezeigt
Thema Angehörige
Als Expertin ist dabei: Susanne Heim, Psychiatrie-erfahrene Angehörige, Urgestein der Angehörigen-Selbsthilfe, Initiatorin und engagiert im Kölner Psychose-Forum, Köln


Am Freitag, den 24.4.2015 wird der Film „Das Fremde in mir“ gezeigt
Thema postnatale Depression – (mit anschließendem Umtrunk im Foyer)
Als Expertin ist dabei: Prof. Dr. med. Anke Rhode, Psychiaterin und Psychotherapeutin, Leiterin Gynäkologische Psychosomatik, Universitätsfrauenklinik Bonn
 
Die Kartenreservierung läuft über die Kinogesellschaft Köln
(Tel.: 0221 – 469 4240 oder info(at)kinogesellschaftkoeln.de)

Hier finden Sie den Flyer zur Veranstaltungsserie!

Psychose-Forum

Ab dem 26. Februar 2015 läd der Rat und Tat e.V. wieder zum Psychose-Forum ein.

Der trialogische Erfahrungsaustausch findet vierzehntäglich donnerstags von 16.15 bis 18.15 Uhr in der VHS Sülz (Lotharstr. 14-18, Raum A-08, KVB-Linie 18: Arnulfstraße) statt.

Die Themen für das Semester werden, wie gewohnt, bei diesem ersten Treffen gesammelt.

Die weiteren Termine sind:
12. und 26. März, 23. April, 07. Und 21. Mai, 11. und 25. Juni 2015

Die Teilnahme ist ganz unverbindlich und gebührenfrei.
Eine Anmeldung ist deshalb nicht erforderlich.

Der Rat und Tat e.V. ist gespannt auf Ihre Themenvorschläge und freut sich wieder auf anregende Gespräche mit Ihnen wie auch mit neuen Teilnehmern und Teilnehmerinnen.

Newsletter 1/2015 Deutsche DepressionsLiga e.V.

Aktuelle News rund um die Themen Depression, Soziales und Gesundheitswesen

Erblich bedingte psychische Erkrankungen stoßen auf weniger Mitgefühl

Wie die „Süddeutsche Zeitung“ berichtet, scheinen biologische Erklärungen für psychische Störungen die Empathie für Erkrankte zu senken. Darauf deutet eine Studie der Psychologen Matthew Lebowitz und Woo-kyoung Ahn von der Yale University hin. Diese Ergebnisse seien alarmierend, da die Empathie mit dem Kranken wichtig für den Therapieerfolg ist. Den ganzen Artikel finden Sie unter openthedoors.de/de/newsarchiv.php

+++ 80 Veranstaltungen im Rahmen der 2. WSG +++

Insgesamt wurden im Rahmen der "2. KölnBonner Woche für Seelische Gesundheit" rund 80 Veranstaltungen angemeldet. Angefangen bei Tagen der offenen Tür, über Lesungen und Vorträge bis hin zu Filmvorführungen und Workshops, wird auch in diesem Jahr ein buntes Programm rund um das Thema geboten werden. Gemeinsam greifen die Veranstalter das Motto "Seelische Gesundheit leben" auf und leisten einen wichtigen Beitrag zur Entstigmatisierung psychischer Erkrankungen.

Wir danken allen Beteiligten herzlich für das erbrachte Engagement, das diese Veranstaltungsreihe möglich gemacht hat und freuen uns sehr über den beispielhaften Schulterschluss der vielen Experten in dem gemeinsamen Handlungsfeld.

Wir wünschen allen Bürgerinnen und Bürgern eine interessante Woche mit einem bunten und informativen Programm!