Vortrag „Chancen und Hemmnisse für die psychische Gesundheit – Bedeutung der Elektrokonvulsionstherapie und Depot-Medikation“

veranstaltet von Rat und Tat e.V., Hilfsgemeinschaft für Angehörige psychisch Kranker

Datum/Zeit
15.10.201914:30 - 16:00

Veranstaltungsort
Forum des Universitätsklinikums Köln, Gebäude 42

Stadt/Landkreis


In der Behandlung psychischer Erkrankungen ist es erforderlich, dass sich die angebotenen Therapien an der aktuellen Krankheitssituation orientieren, um erfolgreich sein zu können. Nicht selten kommt es dazu, dass bestimmte Therapieverfahren, trotz wissenschaftlich nachgewiesener höchster Wirksamkeit, nicht angewendet werden können, weil Vorbehalte und  Ängste bei den Betroffenen überwiegen. Die moderne Elektrokonvulsionstherapie (EKT) zur Behandlung schwerer akuter und therapieresistenter psychischer Erkrankungen und die modernen Depot-Antipsychotika zur Stärkung der Therapieadhärenz bei Menschen mit Psychosen können jedoch den entscheidenden Unterschied im Behandlungsverlauf ausmachen. Informationen über Chancen und Risiken dieser Angebote sollen unter Einbezug von Angehörigen und Vertrauenspersonen dazu dienen, diese Hemmnisse abzubauen.

Der Vortragende Priv.-Doz. Dr. med. Fritz-Georg Lehnhardt ist Facharzt für Psychiatrie, Psychotherapie und Neurologie und  ist Chefarzt der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik am Evangelischen Krankenhaus Bergisch Gladbach gGmbH. Zuvor war er leitender Oberarzt am Universitätsklinikum Köln.